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Namibia
Namibia ist mit einer Gesamtfläche von rund 824.000 Quadratkilometern mehr als doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, hat mit nur 1,8 Millionen Einwohnern gleichzeitig eine sehr geringe Bevölkerungsdichte.
Das Land besteht zu einem Großteil aus Wüsten und halbwüstenähnlichen Landschaften. Dies ist im Westen die Wüste Namib, die, geprägt von riesigen Sand- und Geröllflächen, fast völlig vegetationslos ist. Daran schließt sich im Osten das "Escarpment" an, ein Gebirge mit über 2000 Metern Höhe. Das Escarpment geht in das Zentralplateau über, das den überwiegenden Teil der Orte und Städte Namibias beherbergt. Eine völlig andere Landschaft ist die regenreichere Kavango- und Caprivi-Region, im Nordosten Namibias. Die Region ist flach, mit dichter Vegetation und stellt einen wertvollen Naturraum dar. Deshalb haben auch die Urlauber dieses schöne Fleckchen Erde für sich entdeckt.
Nach langer Kolonialzeit und anschließender Besetzung durch Südafrika erlangte Namibia erst 1990 die Unabhängigkeit. Dennoch oder gerade deshalb herrscht in Namibia ein starkes Nationalbewusstsein. Hier fühlt man sich erst als Namibier und erst dann als Angehörige einer ethnischen Gruppe. Insgesamt gibt es 11 Volksgruppen, jede davon hat eine ganz eigene Geschichte, Sprache und. Kultur.
Gerade außerhalb der Städte leben die Menschen weiterhin traditionell im Stammes- und Sippenverband, so wie schon seit früheren Zeiten.
Ralph Ulrich - mailto(((@)))1forfly(((.)))com
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